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Historie
"Schwarze Fabrik"


Die "Schwarze Fabrik" ist eines der wenigen noch erhaltenen Industriedenkmäler aus der frühen Gründerzeit.

Der Name "Schwarze Fabrik" ist im Volksmund entstanden und führt auf die Herstellung bzw. Verarbeitung von Holzkohle zurück.

Im Jahre 1878 wurde die Holzkohlenfabrik von Herrn Otto Schütte gebaut. Der offizielle Geschäftsbeginn war im Jahre 1879. Die Holzkohle wurde in den sauerländischen Wäldern geköhlert und zu Produkten wie Holzkohlengrieß - Holzkohlenstaub - Preßkohle - Filtrierkohle und in neuerer Zeit auch Grillkohle verarbeitet.
www.holzkohlenverarbeitung-schuette.de
Wie begehrt diese Produkte waren sieht man an der großen Mitarbeiterzahl, um die 100 Beschäftigte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Otto Schütte setzte sich u.a. auch für die örtlichen Belange ein. So war er von 1878 bis 1900 Hauptmann der Schützengesellschaft. Er gehörte auch zu den Mitbegründern des "Sauerländischen Touristen Vereins" im Jahre 1890.

Mit Lennewasser und den Turbinen der "Schwarzen Fabrik" wurde auch elektrischer Strom hergestellt. Somit konnten Oberkirchen, vor Schmallenberg und die umliegenden Orte mit Strom versorgt werden. Die kW-Stunde kostete damals 0,45 Reichsmark.

Seit 1974 befindet sich unsere Kunstschmiede Schütte in einem Teil der alten Gebäude. Hier wird Bronze, Kupfer und Schmiedeeisen unter anderem zu Geländern, Toren, Brunnen, Tischen und Leuchten verarbeitet.
1996 erwarb Willi Schütte die"Schwarze Fabrik"von Peter Schütte, einem Enkel des Firmengründers. Die Außenanlagen wurden erstellt und zu einem Ausstellungspark hergerichtet.
Die "Schwarze Fabrik" ist seit 1998 Baudenkmal und als solches geschützt.
2001 wurde ein Ausstellungspavillion gebaut und mit einer Teichanlage der Ausstellungspark erweitert, Bronzeskulpturen und exklusive Geschenkartikel vervollständigen die Vielfalt des Sortiments.

 
 

 

2004 übergab Willi Schütte die Kunstschmiede in die zweite Generation an Thomas Schütte, der im Jahr 2005 dann den alten Einpack der "Schwarzen Fabrik" zu einer weiteren Ausstellung mit Café umbaute und im Sommer 2006 konnte somit das „Schmiedecafé“ eröffnet werden. Viele alte Elemente, wie z. B. die alten Befeuerungsöfen wurden erhalten und liebevoll in das Café integriert. Hier laden ein behagliches Plätzchen am Kamin oder Sommertags die schattige Idylle der Gartenterasse zum Verweilen ein.

 
 
 
     
 
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Nachdem im Januar 2007 der Kyrill die Sauerländer Wälder verwüstete und tagelang den Strom lahm legte, erwarb Thomas Schütte einen alten „Herforder“, ein Motor durch den die Schmiede, die Holzkohle und das Café, unabhängig vom Stromnetz betrieben werden können, renovierte und überarbeitete diesen und nahm ihn 2008 in Betrieb. Desweiteren wurden 2008 die alten Garagen zu einer „Musikfabrik“ umgebaut, diese wird von Tobias Schütte, ein Bruder von Thomas Schütte, als Tonstudio und Probenraum betrieben.
2010 wurde mit der Restaurierung der alten Turbinen begonnen und somit konnte die Wasserkraft weiter genutzt werden.
2009 übernahm Thomas Schütte die Holzkohleverarbeitung, modernisierte diese 2011 und konnte dadurch an das Holzkohlegeschäft von damals wieder anknüpfen. In der „Schwarzen Fabrik“ die nun unter „Holzkohleverarbeitung Schütte“ firmiert, wird Holzkohle für die Industrie in verschiedene Stärken gebrochen und nach Kundenwunsch in unterschiedliche Körnungsgrößen gesiebt und gemischt. Hier sind die Einsatzgebiete vielfältig. Desweiteren wird, wie damals, noch Grillkohle vertrieben.

 
 
   
 
 
   
 
     
Kunstschmiede Schütte Lennestraße 8 57392 Schmallenberg Oberkirchen

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